Mission-Update · Q4 2026Namibia

Eine Partnerschaft für den Nordwesten

Was in den Monaten seit unserer letzten Reise gewachsen ist – und warum die nächste Reise vor allem einer Begegnung gilt.

Mission endet nicht, wenn wir abreisen.

Seit unserer letzten Reise im Frühjahr ist die Verbindung nach Namibia enger geworden. Wir stehen in engem Austausch mit den Menschen in den Dörfern, mit Verantwortlichen vor Ort und mit der Schulleitung in Otjinungua. Aus Begegnungen sind Beziehungen gewachsen, aus Gesprächen Vertrauen – und Gott hat Türen geöffnet, für die wir zutiefst dankbar sind.

Unser Herz schlägt dafür, dass Menschen Jesus nicht nur einmal begegnen, sondern im Glauben wachsen und das Evangelium selbst weitertragen. Aus Erreichten sollen Erreichende werden. Mit dieser Zuversicht gehen wir auf die nächste Reise zu.

Zwischen den Reisen

Seit unserer letzten Reise im Frühjahr 2026

  1. April – JuniKontakte gepflegt, nächste Schritte geordnet
  2. JuliErstes Gespräch mit einem Pastor aus Opuwo
  3. SeptemberEinladung zum Weihnachtsprogramm in Otjinungua · Ja der Ältesten in Okatapati
  4. OktoberReise gebucht, Treffen in Opuwo vereinbart
  5. Heute
  6. 30.10. – 04.11.Evangelistisches Wochenende in Zagreb
  7. 06.11. – 08.11.Ermutigungs­konferenz in der Schweiz
  8. 15.11. – 02.12.Vierte Reise nach NamibiaOpuwo · Otjinungua · Weihnachtsprogramm
Mit Freunden in Zagreb

Zagreb, Kroatien · 30.10. – 04.11.

Evangelistisches Wochenende in Zagreb

Bevor wir nach Namibia fliegen, sind wir in Kroatiens Hauptstadt. Die Verbindung dorthin kam über unseren Freund Petar, den wir vor zwei Jahren zu Jesus führen durften und seitdem in der Jüngerschaft begleiten. Über ihn haben wir die Gemeinde in Zagreb und ihr Pastorenpaar kennengelernt – heute sind sie Freunde. Im August durften wir während unseres Urlaubs eine herrliche Zeit mit ihnen verbringen.

  • Seminar
  • Evangelisation
  • Evangelistischer Lobpreisabend
  • Predigt Gottesdienst

Otjinungua, Namibia · 15.11. – 02.12.

Eine Partnerschaft für den Nordwesten

Im Mittelpunkt dieser Reise steht eine Begegnung, die unsere Arbeit im Nordwesten prägen kann.

In Opuwo treffen wir einen Pastor, der seit vielen Jahren im Nordwesten Namibias dient. Lange hat er unter der Leitung eines Missionars mitgearbeitet und sich darin als treu und hingegeben erwiesen – heute hat er die ganze Arbeit übernommen. In den umliegenden Dörfern hat er mehrere Gemeinden gegründet, und er verbindet Gemeindegründung bewusst mit Bildung: durch Kindergärten und Vorschulen.

Seit unserem ersten Gespräch im Juli stehen wir online mit ihm im Austausch. Was uns überzeugt: er steht auf einem gesunden geistlichen Fundament, dient mit großer Treue und trägt eine klare Vision für sein Land. Unser Herz schlägt dafür, dass die Menschen in den Dörfern das Evangelium nicht nur einmal hören, sondern dauerhaft begleitet werden – durch Jüngerschaft, starke Ortsgemeinden und einheimische Leiter.

Auf der Reise

  1. Seine Arbeit vor Ort kennenlernen und die Dörfer sehen, in denen er wirkt
  2. Gemeinsam prüfen, ob eine Partnerschaft Potenzial hat
  3. Wenn ja: gemeinsam nach Otjinungua reisen, damit er die Menschen und unsere bisherige Arbeit kennenlernt

Wir wollen nichts erzwingen und nichts überstürzen, sondern die Partnerschaft bauen, die Gott vorbereitet hat.

Bete konkret für diese Begegnung

  • Für Weisheit in den Gesprächen und offene Herzen auf beiden Seiten
  • Dass Vertrauen wächst und wir einander gut kennenlernen
  • Für Klarheit, ob eine Partnerschaft Gottes Weg ist

Jede nachhaltige Missionsarbeit beginnt mit den richtigen Beziehungen. Nicht mit Programmen, sondern mit Menschen, die dieselbe Vision tragen.

Etwas Besonderes auf dieser Reise

Weihnachten mit rund 180 Jugendlichen

Die Schulleitung in Otjinungua hat uns eingeladen, ein besonderes Weihnachtsprogramm mit den rund 180 Jugendlichen der Schule zu feiern. Sie kommen aus der ganzen Region – so viele junge Menschen an einem Ort zu erreichen, ist eine große Möglichkeit. Wir wollen ihnen das Evangelium weitergeben und praktische Schritte für ihren Glauben mitgeben, und mit Lehrern und Schulleitung darauf schauen, wo sie mit christlichen Werten im Schulalltag stehen.

Und wir wollen ihnen ein Weihnachtsfest bereiten, das sie nicht vergessen – mit einem Geschenk für jedes Kind.

10 €schenken einem Kind ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk. Sei ein Teil davon.

Kontoinhaber
Missionswerk Strahlen der Freude e.V.
IBAN
DE81 6665 0085 0000 7739 64
BIC
PZHSDE66 · Sparkasse Pforzheim Calw
Verwendungszweck
Projekt Weihnachten Namibia + deine Adresse
GiroCode – mit der Banking-App scannen
WeitersagenWhatsApp

Momente

Was wir erlebt haben

Okatapati · KinderprogrammIm Unterricht verbindet der junge Lehrer das Lernen mit Gebet, Liedern und biblischen Geschichten.
Okatapati · FamilienDie Familien versammeln sich nun regelmäßig, um gemeinsam die Bibel zu hören.
Otjinungua · BeziehungenDurch den direkten Kontakt zu den Menschen im Dorf wachsen Beziehungen auch über die Entfernung. Wir nehmen Anteil an ihrem Leben.
Otjinungua · GottesdienstJeden Sonntag versammelt sich die Gemeinde unter dem Baum zum Gottesdienst.
Otjinungua · KinderprogrammSamstag ist Kindertag: Die Kinder lernen Lieder und Geschichten von Jesus.
Im Blick

Okatapati

Ein zweites Dorf begleiten wir aus der Ferne.

Familien in Okatapati
  1. Bei der letzten ReiseWir haben Audiobibeln nach Okatapati gebracht. Bei der Verteilung wurden Spannungen im Dorf sichtbar – ein Moment, in dem wir bewusst innegehalten haben, statt einfach weiterzumachen.
  2. SeitdemDas Dorf ist wieder zusammengekommen. Ein junger Lehrer hält uns auf dem Laufenden, und wir sehen: Die Menschen wollen das Evangelium hören, und es wächst Gutes.
  3. JetztDas Dorf wünscht sich eine Kirche. Kirche ist kein Gebäude: Sie beginnt, wo Menschen zusammenkommen und Gott in die Mitte stellen. Das haben die Ältesten verstanden – und diesen Weg wollen sie gehen.

Wie es weitergeht: Über den jungen Lehrer haben wir regelmäßig Zugang zum Dorf. Unser Gebet ist, dass diese Entwicklung Wirklichkeit wird und aus den Familien eine lebendige Gemeinde wächst.

Sarah und Dennis

Unsere Reise im Frühjahr war stark. Wir haben erlebt, wie Gott gewirkt hat: Menschen haben ihr Leben Jesus gegeben, es gab Taufen, Heilungen und Befreiungen. Zugleich sind neue Beziehungen gewachsen. Für all das sind wir von Herzen dankbar.

Nach einem Einsatz jedoch fängt vieles erst an. Nachhaltige Missionsarbeit heißt dranzubleiben: in Menschen zu investieren und Strukturen zu schaffen, die auch dann tragen, wenn wir nicht vor Ort sind. In dieser Nacharbeit ist uns klar geworden, welches Potenzial darin liegt, unsere Kraft zu bündeln – nicht an vielen Orten ein wenig zu sein, sondern an einem Ort in die Tiefe zu gehen und von dort aus weiterzuwachsen.

Darum spüren wir: Der erste Schritt ist, in Otjinungua eine Base zu errichten – einen Ort, von dem aus wir anfangen und aufbauen.

Bete mit uns

Wofür wir dich bitten

  1. Vor allemFür die Begegnung mit dem Pastor in Opuwo – dass Gott führt, ob und wie eine Partnerschaft entstehen soll.
  2. Für das Weihnachtsprogramm in Otjinungua: dass die rund 180 Jugendlichen Jesus begegnen – und dass wir auch Lehrer und Schulleitung erreichen, damit Christus zum Zentrum dieser Schule wird.
  3. Für Okatapati: dass die Familien zusammenkommen, Gott in die Mitte ihres Dorfes stellen und sich gemeinsam seinem Wort öffnen.
  4. Für die Ermutigungskonferenz in der Schweiz: dass Gott dort Menschen stärkt und ermutigt.
  5. Für das evangelistische Wochenende in Zagreb und die Gemeinde dort.
  6. Für uns als Familie: um Bewahrung auf allen Reisen – und für Sarah, die in dieser Zeit mit unserer Tochter zu Hause ist.

Gemeinsam senden

Manche gehen.Andere senden.

Regelmäßige Unterstützung gibt unserem Dienst ein verlässliches Fundament – damit wir langfristig dorthin gehen können, wohin Gott uns ruft.

Weitersagen

Kennst du jemanden, der mitbeten möchte?

Schick dieses Update weiter. So wächst der Kreis derer, die Namibia im Herzen tragen.